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Höhlentauchferien Lot 2021 1.Woche

 

Am Samstag 31.7.21 sind wir nach 10h fahrt im Lot angekommen. Die neuen Besitzer der Moulin de Lantouy Morena und Enguerran haben uns herzlich empfangen. Die Unterkunft ist für Taucher sehr zu Empfehlen da nicht nur ein grosser Parkplatz, sondern auch noch ein Trocknungs- Lagerraum für die Tauchutensilien vorhanden ist. Ein mitgebrachter Kompressor kann man auch problemlos verwenden. Die Unterkunft ist gepflegt und gemütlich.

 

link: http://www.moulindelantouy.com

 

Moulin de LantouyLantouy fillingstation

 

Tag 1

Die "Font del Truffe" ist auf dem Programm gestanden um den Anfang zu machen. Durch die vielen Regenfälle war der Wasserstand einiges höher als wir uns um diese Jahreszeit gewohnt sind. Für uns wunderbar, da wir zwischen Siphon 1+2 nicht aussteigen und zu Fuss gehen, sondern einfach durchschwimmen konnten. Das Wasser war so hoch dass ich sogar beim Ende des 2.Siphons aussteigen konnte und durch die Trockenpassage zum Siphon 3 kam (viel CO2).

Nach dem Tauchen sind wir endlich einmal die "Moulin Fortifié de Cougaguet" aus dem 12.Jahrhundert besichtigen, an der wir schon gefühlte 50 mal vorbeigefahren sind und uns jedesmal vorgenommen hatten dieser einen Besuch abzustatten. Wirklich Sehenswert und Interessant da es nicht nur eine Mühle sondern auch ein altes Fort war und einen Schnaps gibt es am Ende der Führung auch noch ;-).

 

 

Tag 2

Tratditionellerweise war der erste Tauchgang im Lot immer in der "Gouffre de Cabouy" da wir normalerweise im 5 minuten entfernten Magés ein Häusschen gemietet hatten. 

Der Tauchgang in der Cabouy war nicht wie erwartet einigermassen klar so wie der Quelltopf den Anschein gemacht hatte, sondern mies. Wir haben dann den Tauchgang etwas abgekürzt. Beim Auftauchen haben wir dann viele Aale die aus dem Kies schauten gesehen.

Es wurde eine neue blaue Führungsleine verlegt. Leider wurde diese aus einer Leine mit auftrieb erstellt und die Richtungspfeile aus alten Kunststoffkanistern (Sofnolime) geschnitten. Bei einigen Richtungspfeilen könnte man im Blindflug nicht erkennen in welcher Richtung sich der Ausgang befindet.

Wir sind sehr dankbar für die Höhlentaucher die die Leinen in Schuss halten, Zeit und Geld investieren dass wir komfortabel Höhlentauchen können ohne Leinen verlegen zu müssen. Aber wenn schon, dann bitte richtig! Den Rest der alten Leine haben wir dann auch im Materialraum von der Lantouy gefunden.

 

 

Tag 3

Die "Trou Madame" war an der Reihe. In der Hoffnung dass das Wasser bis oben steht haben wir dieses mal ein paar Tauchflaschen mehr mitgenommen. Leider war der Wasserstand zwar ca.1m höher als sonst, aber das hat uns der etwas mühsame Trockenteil vom Eingang der Höhle leider nicht erspart. Einen wundervollen 3h Tauchgang bis zur 1050m Markierung absolviert. Eine Grossartige Höhle.

 

 

Tag 4

Starker Regen. Einkaufen und etwas Zeit investiert um die Homepage zu bearbeiten.

 

Tag 5

Marchepied :-) Eine unserer Lieblingshöhlen. Der etwas enge Eingang hält den grossen Ansturm von Höhlentauchern fern, da die beengenden Platzverhältnisse in den ersten 15m es einem Taucher nicht ermöglicht umzukehren und wieder hinaustzutauchen. Aber wie alle Höhlen mit einem "Haken" wird man danach belohnt mit fantastischen Sichtverhältnissen und grossartigen Felsformationen. 

Nach dem Tauchen haben wir wieder sehr nette französische Höhlentaucher kennengelernt.

 

 

Tag 6

Ressel. Leider etwas enttäuschende Sicht nach den Regenfällen, aber immer noch Gut. Fototauchgang.

 

Tag 7

Erneut starke Regenfälle. Homepage bearbeiten unter anderem diesen Beitrag erstellen.